An dieser Stelle möchten wir uns bei den zahlreichen Helfer*innen und Mitstreiter*innen bedanken, die dafür sorgen, dass die BI so wirkungsvoll ihre Arbeit leisten konnten. Ganz besonderen Dank an diejenigen unter uns, die 1400 Unterschriften zu Fuß in der Region gesammelt und die sich um die Einwendung gekümmert haben. Vielen Dank an die Unterstützer*innen hier auf der Webseite, die mit Ihrem Statement unser Anliegen unterstützt haben. Reichelsheim und die Landschaft soll ein einzigartiger Naturraum bleiben.

Bild: Tim Reckmann

Meine Stimme gegen den Bau von Windkraftanlagen

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wie wir wissen sind bis zu 7 Windkraftanlagen in Reichelsheimn, zB auf dem Morsberg geplant.
Windkraft ist ein Spielzeug das nicht stringent Energie liefern kann. Schlimmer noch: Wenn die Anlagen abgestellt sind, zahlen SIE mit Ihrer Umlage auf Ihre Stromkosten dieses Spielchen, das niemandem nutzt.
Sind die Anlagen in Betrieb und es gibt nicht genug Wind, muss Kohlekraft aus Deutschland und dem benachbarten Ausland Ersatzenergie produzieren. Dabei werden sehr große Mengen CO2 freigesetzt, eigentlich das Gegenteil dessen, was diese Windräder "erreichen" sollen.
Fledermäuse, Insekten und Greifvögel fallen den mit bis zu 300 km/h (Bahngeschwindigkeit am Ende des Propellers) schnellen Flügeln zum Opfer.

Helfen Sie uns diese Technik zu vermeiden.

Danke

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Die Regionalversammlung Südhessen und der Regionalverband haben am 2. Juli 2021 entschieden:

Stotz und Morsberg bleiben einzigartige Naturräume

Gute Nachrichten: Die Weißflächen Stotz und Morsberg in Reichelsheim im Odenwald wurden nach dem Beschluss der Regionalversammlung Südhessen zum Ausschlussraum erklärt und werden somit nicht als Vorranggebiete für Windkraft ausgewiesen. Der Änderung des Teilplans Erneuerbare Energien TPEE gingen Stellungnahmen beim RP Darmstadt oder beim Regionalverband FrankfurtRheinMain voraus. Knapp 600 Einwendungen wurden bis 31. Dezember 2020 eingereicht. Gegenüber dem Entwurf gab es nur wenige Änderungen.

Konkret ging es bei den „Weißflächen“ noch um rund 0,8 Prozent der Fläche des Regierungsbezirks. Damit werden weitere 0,1 % für die Windkraft-Nutzung ausgewiesen. Dem Entwurf des Regierungspräsidiums nach Auswertung aller Einwendungen im Zuge der letzten Offenlage-Runde schloss sich nach der Verbandskammer (VK) des Regionalverbands FrankfurtRheinMain nun auch die RVS an. Insgesamt sind nach dem heutigen Beschluss nun rund 1,5 Prozent Südhessens als Vorranggebiet für die Windkraft vorgesehen. Insgesamt gibt es damit nun 122 Vorranggebiete mit 11.175 Hektar.

Im übrigen Regierungsbezirk ist der Bau von Windkraft-Anlagen nach dem TPEE ausgeschlossen. Die bereits erteilten Genehmigungen bleiben davon unberührt.Das RP Darmstadt wird nun gemäß den Beschlüssen der RVS und der VK die Genehmigungsexemplare mit allen einzureichenden Unterlagen ausfertigen und anschließend gemeinsam mit dem Regionalverband der hessischen Landesregierung zur Genehmigung vorlegen.

Alle Pläne sind über RP Darmstadt abrufbar:

https://rp-darmstadt.hessen.de/…/regionalversammlung…

Bürgerinitiative Reichelsheim
Informieren, mithelfen, spenden unter www.windkraftfreier-odenwald.de

 

Der Stotz am 3. Juli 2021. Bild: Kirsten Molitor

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